Einleitung

Wer als Kind schon gute Erfahrungen beim Zahnarzt gemacht hat, wird auch als Erwachsener eine positive Einstellung zu diesem Thema haben. Dies ist die Grundlage für lebenslang gesunde und schöne Zähne. Und gerade unsere kleinen Patienten bedürfen einer speziellen Herangehensweise, um Angst, Verunsicherung zu nehmen und Vertrauen aufzubauen. Eines der wichtigsten Ziele ist es, dass Ihr Kind normale Untersuchungen und Zahnbehandlungen ohne Angst zu akzeptieren lernt und auf Dauer das Bewusstsein dafür entwickelt, wie wichtig die eigene Zahngesundheit auf Dauer ist.

Der erste Zahnarzttermin

Der erste ZahnarztterminUnsere kleinsten Patienten werden von unserem freundlichen Praxisteam einfühlsam und altersentsprechend an die ersten zahnärztlichen Behandlungen herangeführt. Ihr Kind wird sich wohlfühlen und wird leicht Zugang zu unserem Behandlungsteam finden. Kleine Kinder sind meist noch unvoreingenommen und es gilt dafür zu sorgen, dass dies auch so bleibt und ein langfristiges Vertrauensverhältnis zum Zahnarzt aufgebaut werden kann. Wenn keine sofortige Behandlung notwendig ist, dient der erste “große Tag” meist nur einer Befundaufnahme und dem gegenseitigen Kennenlernen.

Vor allem Sie als Eltern können schon vor dem ersten Zahnarztbesuch und in der Phase der ersten Termine, gute Vorarbeit leisten und Ihr Kind z.B. spielerisch auf den Zahnarztbesuch vorbereiten. Ausserdem sollten Sie gut gemeinte, beruhigende Äußerungen vermeiden, wie: “Du brauchst keine Angst zu haben”, “Das wird gar nicht so schlimm” oder “Es wird auch nicht weh tun”. Kinder haben ein sehr ausgeprägtes Gespür für einen bestimmten Unterton oder für das Lesen “Zwischen den Zeilen”. Vermeiden Sie die Wörter wie Angst, Schmerz, schlimm u.s.w., und vor Allem, projezieren Sie u.U. nicht Ihre eigene Angst auf Ihr Kind, das spürt es sofort.

Kinderprophylaxe

Wussten Sie, dass der letzte Milchzahn in der Regel erst mit ca. 12 Jahren verloren geht? In Anbetracht dessen, dass das Milchzahngebiss mit ca. 2 ½ Jahren vollständig ist, ist es eine lange Zeit, in der es gilt, die Milchzähne Ihrer Kleinen gesund zu halten, denn diese sind Platzhalter für darunterliegende, bleibende Zähne. Bis die neuen Zähne durchbrechen, sollten Milchzähne nicht gezogen werden, geschweige denn durch Karies verloren gehen. Dies kann zu Fehlstellungen der nachwachsenden Zähne und zu Kieferfehlbildungen führen. Milchzähne haben darüber hinaus einen weicheren Zahnschmelz und sind dadurch anfälliger für Karies.

Die Kinderprophylaxe nimmt also eine entscheidende Schlüsselposition für eine später langanhaltende Mund- und Zahngesundheit ein. Gemeinsam mit Ihrer Unterstützung als Eltern, müssen wir Kinder an eine gründliche und regelmäßige Zahnpflege gewöhnen. Dazu gehört die richtige häusliche Mundpflege und die richtige Ernährung, genauso wie die regelmäßige Zahnreinigung in unserer Praxis mit einem altersgerechten Zahnputztraining, Früherkennung von Karies und der schützenden Versiegelung von eventuell durchgebrochenen bleibenden Zähnen. Regelmäßige Fluoridierungen der Zähne Ihres Kindes machen diese widerständsfähiger gegenüber dem Säureangriff der Bakterien. Wir zeigen Ihnen, wie Sie eine optimale Zahnpflege mit Ihrem Kind zu Hause erreichen.

Und sollte doch eine Karies an den Zähnen festgestellt werden, so werden wir Ihren Kindern jeden Arbeitsschritt zum Legen einer Füllung Schritt für Schritt erklären. Das fördert das Vertrauen und Ihr Kind versteht zu jeder Zeit der Behandlung, was und warum gerade gemacht wird.

Kieferorthopädische Frühbehandlung

Kieferothopädische FrühbehandlungWenn bereits im Milchgebiss oder in der Phase des frühen Zahnwechsels ausgeprägte Fehlstellungen der Zähne oder des Kiefers vorliegen, ist eine kieferorthopädische Frühbehandlung notwendig. Das Ziel einer solchen Frühbehandlung ist es, optimale Wachstumsvoraussetzungen für die weitere Gebissentwicklung zu schaffen. Die Behandlung dauert in der Regel zwischen 1 bis 1,5 Jahren, bei umfangreicheren Zahnfehlstellungen ist eine erneute Behandlungsaufnahme in der zweiten Wechselgebiss-Phase notwendig.

Im Rahmen der kieferorthopädischen Frühbehandlung und Therapie werden herausnehmbare Zahnspangen verwendet. Es gibt verschiedene Arten der Zahnfehlestellungen, die mit einer kieferorthopädischen Frühbehandlung therapiert werden können. Dazu zählen: die sogenannte Progenie (Oberkiefer zu klein, Unterkiefer zu weit vorne), Retrogenie (Oberkiefer zu groß, Unterkiefer zu weit hinten), Kreuzbiss (die Zahnreihen sind nach links oder rechts versetzt) und offene Bisse (fehlender Kontakt zwischen dem oberen und unteren Kiefer).

Nach dem ersten Beratungstermin, wird der geeignete Therapieablauf anhand von Röntgenbildern, Fotos und Abdrücken festgelegt und daraufhin das erste Behandlungsgerät gefertigt und eingesetzt. Gemeinsam mit Ihnen, versuchen wir, gerade bei sehr jungen Patienten, bei allen Terminen stets eine angenehme Atmosphäre zu schaffen und nehmen uns viel Zeit, den Behandlungsablauf genau zu erklären.

Regelmäßige Kontrolltermine sind bei einer kieferorthopädischen Frühbehandlung unumgänglich und tragen maßgeblich zum Erfolg der Therapie bei.

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